Discografie

dei_mittel    DIVIDE ET IMPERA (MINI-ALBUM – VÖ: 6.11.2015)

„Die letzte Platte war inzwischen vier Jahre alt, wir haben uns in der Zwischenzeit sehr rar gemacht. Es wurde auch allerhöchste Zeit, mal wieder ein amtliches Lebenszeichen zu präsentieren.“ Das Ergebnis dieser Überlegungen ist nicht nur ein schmackhafter Gruß aus der Küche, sondern das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft. Mit „Die mit dem Nebel ziehen“ gibt es einen der beliebtesten ESCHENBACH-Songs in einer Neuaufnahme, aber vor allem mit dem Titeltrack und WENN DU GEHST zwei Nummern, „die einen Eindruck davon vermitteln, wie ESCHENBACH auch in den kommenden Jahren klingen könnten“, erklärt Bandkopf Philip Eschenbach die Idee hinter dieser EP: „Wir haben uns entschlossen, die EP als „Missing link“ zwischen den „frühen ESCHENBACH“ und dem, was kommt, zu platzieren. Außerdem war es uns ein Anliegen, sie als kleines Dankeschön für die Leute, die seit inzwischen 4 Jahren auf uns gewartet haben, ein bisschen exklusiv zu gestalten. Limitiert, signiert, handnummeriert und nur über uns zu beziehen.“ Damit ist DIVIDE ET IMPERA nichts weniger als ESCHENBACH pur, denn nachdem die ersten beiden Alben noch unter der Schirmherrschaft von Stephan Weidner (Böhse Onkelz, Der W) im studio23 entstanden waren, ist die EP komplett in Eigenregie entstanden. Der Gitarrist erklärt die neue Arbeitsweise: „Ein bisschen aus der Not geboren, aber mittlerweile mit voller Überzeugung, haben wir uns entschlossen, diesmal von den Aufnahmen, über das Artwork bis zur Veröffentlichung alles selbst in die Hand zu nehmen. Nur den Mix haben wir aus guten Gründen in den Händen von Michael Mainx (u.a. Böhse Onkelz, Der W, D-A-D, Tankard) gelassen, damit die EP schön rund und fett klingt. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Es war im Vergleich zu einer „normalen“ Produktion natürlich von der ersten bis zur letzten Sekunde ein kleines Abenteuer, aber auch eine Menge Spaß. Und natürlich liegt uns das Endergebnis nach dieser Reise ganz besonders am Herzen.“Die 5 Songs stammen zwar komplett aus der Feder von Eschenbach und Sänger Riitchy Schwarz, das Ergebnis ist aber mehr als die Summe der einzelnen Teile: „Es ist ja kein Geheimnis, dass ESCHENBACH in der Vergangenheit selten ein stabiles Lineup hatte, aber diesmal scheint es wirklich zu passen. Inzwischen sind wir 5 Jungs, die wahnsinnig Lust haben, an Songs zu arbeiten, sich einzubringen und neue Musik zu schaffen. Martin (Fahrnholz, b), Felix (Gebauer, g) und Manuel (Di Camilo, dr) haben sich allesamt mit viel Talent und Ideen während der Aufnahmen eingebracht. Das hört man auch der EP an und das wird man auch dem Album anhören, das wir 2016 nachschieben werden.“ Die Zeichen stehen mal wieder auf Sturm auf dem ESCHENBACH-Schiff und DIVIDE ET IMPERA ist sowohl der letzte Moment zum Durchatmen als auch das erste Signal zum Aufbruch in eine neue Zukunft.

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Allesinallem-eschenbach_cover   ALLES IN ALLEM (VÖ: 27.1.2012)

Dasselbe Studio, dasselbe bewährte Produzententeam – und doch ist beim zweiten Album praktisch alles anders. „Alles in Allem“ ist ein Bandalbum, 12 Songs aus einem Guss und komplett aus unserer Feder. Aufgenommen im studio23 und Stephan Weidners Studio auf Ibiza, ist die Platte das Ergebnis aus den Erfahrungen, die wir auf den Shows der vergangenen Jahre gesammelt haben und dem neuen Bandgefühl, das sich schon während der Aufnahmen zum Vorgänger entwickelt hat. Jedes Mosaikteilchen war am richtigen Platz. Philip an der Gitarre, Nils an den Drums und Riitchy am Mikro. Mehr brauchte es gar nicht, um den Groove zu finden. Anderes war überflüssig gewesen – endlich knallte es so, wie es sollte. Für zusätzliche Gitarrenarbeit haben wir uns Dirk Czuya (DER W) dazu geholt, ansonsten ist hier tatsächlich nur das drin, was auch drauf steht: ESCHENBACH. Mit „Geist gegen Sucht“, „Renn“, „Die mit dem Nebel ziehen“ und „Rettet unsere Seelen“ haben wir uns auch exzessiv an der Videofront ausgetobt. Das Ergebnis der süßen Mühen: Der nächste Schritt in unserer Entwicklung – und der Sprung auf Platz 53 der Albumcharts!

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Eschenbach    ESCHENBACH (VÖ: 13.11.2009)

Manchmal kommt es ganz anders, als man es sich mal vorgestellt hatte – und trotzdem wird es am Ende gut. Als wir zu den Aufnahmen zu unserem Debüt bei unseren Produzenten Stephan Weidner und Michael Mainx im studio23 in Frankfurt eingefallen sind, hieß unser Sänger noch Ben Tewaag, wir hatten ein komplettes Album geschrieben und eigentlich standen alle Zeichen auf Sturm. Dass uns der ehemalige Rückenwind plötzlich mitten ins Gesicht bließ, hatte verschiedene Gründe. Ben musste quasi aus der Gesangskabine raus die Band verlassen, um private Probleme in den Griff zu kriegen. Wir standen mit zwei renommierten Produzenten in einem mit goldenen Scheiben tapezierten Studio (die tatsächlich alle dort aufgenommen worden waren) – aber der Sänger war weg. Der manische Wankelmotor, der die chaotische, aber greifbare Energie in die Band gewütet hatte. Dass die Platte später doch noch erschienen ist und uns bis heute viel Spaß macht, lag an unser aller Durchhaltewillen und dem Mut, die Not zur Tugend zu machen. Wir nutzten die Zwangspause, um uns kurz zu schütteln und einfach alles anders zu machen. Aus unserem Debüt wurde eine spannende Zusammenarbeit mit befreundeten Musikern aus diversen Sparten, die uns mit ihrem Input, ihrem Talent und ihrem Können unter die Arme griffen. Nina C. Alice von Skew Siskin, die Sängerin Yen, Stephan und – das war für uns besonders schön und wichtig – auch Ben sind auf ESCHENBACH zu hören. Die meisten der Tracks hat aber schon Riitchy eingesungen, an den wir uns zum Glück erinnert haben und der keine Sekunde gezögert hat, die neue Stimme von ESCHENBACH zu werden. Und die Mühen haben sich gelohnt: Das Album landete aus dem Stand in den Top 100, viele Fans haben es in ihr Herz geschlossen und wir haben trotz des ganzen Hin und Hers vor allem spannende und schöne Erfahrungen gesammelt. Was für eine Zeit, was für ein Abenteuer.

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DEMO (2007)

Unser erstes echtes Lebenszeichen: 3 Tracks, in München im Heimstudio produziert, mit denen wir die Welt erobern wollten. Oder wenigstens erstmal ein paar Bühnen und einen Plattenvertrag. Beides hat dann tatsächlich geklappt und immerhin zwei der drei Nummern sind dann auch auf dem ersten Album gelandet: „Warum nur?“, das damals noch „Columbine, Redlake, Littleton“ hießt und das unzerstörbar böse „Russisch Roulette“. Mit kaum mehr als diesen Songs im Gepäck haben wir uns – seinerzeit noch unter dem Namen ULTIMA RATIO REGIS – bei 3R Entertainment vorgestellt, dem Label von Stephan Weidner (BÖHSE ONKELZ, DER W) vorgestellt. Und es lässt sich nicht mehr klären, ob es das Material oder der Wahnsinn war, jedenfalls bekamen wir aus Frankfurt das klare Signal: Wir machen was mit euch. Anschließend waren wir mit einem ganz frühen Line-Up, von dem schon bei den Aufnahmen zum ersten Album nur noch Ben und Philip übrig waren – mit den US-Alternative Helden Dog Eat Dog auf Tour. Die Shows waren nicht gerade ein Triumphzug, aber immerhin ein kleiner Ausflug in die Musikwelt. Viel wichtiger: Auf dieser Tour lernten wir Nils kennen, der wenig später für 5 Jahre der Schlagzeuger von ESCHENBACH werden würde. Schon mit Nils hinter den Kesseln zogen wir mit „Russisch Roulette“, „Columbine…“ und einer langsam wachsenden Anzahl echter, halbwegs fertiger Songs als Support für unsere Freunde von PRO-PAIN los, um die letzten Shows als ULTIMA RATIO REGIS zu spielen. Es war ein großartiges Gefühl, schon ein paar treue Fans einzusammeln, die bis heute an unserer Seite stehen. Anschließend ging es dann endlich ins Studio – und das ESCHENBACH-Ding nahm Fahrt auf.